Reisefinder
Süd- und Ostafrika
Süd- und Ostafrika
Mit dem Kleinflugzeug über die Dünen
Mit dem Kleinflugzeug über die Dünen
Elefant im Addo Elephant NP
Elefant im Addo Elephant NP
Zulu Kultur
Zulu Kultur
Giraffenfamilie
Giraffenfamilie
Aufmerksame Löwenkinder
Aufmerksame Löwenkinder
Xhosa Dame
Xhosa Dame
Zulu Krieger
Zulu Krieger
Weißer Sandstrand auf Zanzibar
Weißer Sandstrand auf Zanzibar
Pinguine in Südafrika
Pinguine in Südafrika
V&A Waterfront und der Tafelberg
V&A Waterfront und der Tafelberg
Zeltlager am Fuße des Kilimanjaro
Zeltlager am Fuße des Kilimanjaro
Wanderung auf dem Dünenkamm
Wanderung auf dem Dünenkamm
Okavango Delta
Okavango Delta
Victoria Wasserfälle
Victoria Wasserfälle
Tier in der Masai Mara
Tier in der Masai Mara
Büffelherde in Tanzania
Büffelherde in Tanzania
Unterwegs mit dem Mokoro
Unterwegs mit dem Mokoro
Plains Camp
Plains Camp
Pirschfahrt
Pirschfahrt
Wissenswertes über Afrika
Der Katalog „Best of Africa 2012“ ist gültig vom 01.11.11 - 31.03.13. Abweichungen der Gültigkeit bei einzelnen Produkten, z.B. bis 31.12.2012, sind möglich und beim jeweiligen Produkt veröffentlicht. Mit Erscheinen des Kataloges „Best of Africa 2012“ im Herbst 2011 erlischt die Gültigkeit des Kataloges „Best of Africa 2011“.
Einreise
Bitte beachten Sie die allgemeinen Informationsseiten des jeweiligen Landes in diesem Katalog. Der Veranstalter, bei dem Sie buchen, informiert über die aktuellen Vorschriften, die für die Einreise in die einzelnen Reiseländer gültig sind. Für die Einhaltung dieser Vorschriften sind Sie selbst verantwortlich.
Gepäck
In Ihrem Gepäck sollte, bei allen Reisen, insbesondere auch bei „Safaris“ im südlichen und östlichen Afrika, nicht fehlen: Sonnenhut, starke Sonnenschutzcreme (mindestens Faktor 12 oder höher), Sonnenbrille, Badehose/-anzug, festes Schuhwerk, z.B. Wanderschuhe, Taschenlampe mit Ersatzbatterien und Ersatzbirne, Fernglas und Taschenmesser (während der internationalen und nationalen Flüge nicht im Handgepäck transportieren!).
Eine kleine Reiseapotheke mit persönlichen Medikamenten, Insektenschutzmittel, gebräuchliche Mittel gegen typische Urlaubserkrankungen und elastische Binde und Pflaster – bitte fragen Sie Ihren Hausarzt.
Nehmen Sie mehr Filme oder Speicherkarten mit als geplant (Motiv-Vielfalt!). Denken Sie auch an Ersatzbatterien für Ihre Kamera!
Gesundheit
Bitte beachten Sie: Sie sollten sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe-Maßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allg. Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird ausdrücklich verwiesen.
Kleidung
Die Kleiderordnung im Busch ist „safari casual“, d.h. während des Tages sind T-Shirt, breitkrempige Hüte, Sonnenbrille und kurze Hosen üblich. Bei Fußsafaris und Pirschfahrten sollte nur Kleidung in neutralen und gedeckten Farben getragen werden (keine leuchtenden Farben oder weiß). Zum Abendessen und am Lagerfeuer empfehlen wir eine legere, lange Hose und ein langärmeliges Hemd (schützt zusätzlich gegen Mückenstiche). Jeans können immer getragen werden, eine Krawatte lassen Sie besser zu Hause. Im Südwinter (Juli/August) kann es von 20°C tagsüber bis zu 0°C nachts abkühlen. Für Pirschfahrten empfiehlt sich dann morgens und abends eine Wollmütze, dünne Wollhandschuhe sowie ein Anorak und/oder Pullover.
Unterkünfte
Zu „Unterkünften“ zählen Hotels, Resorts, Gästehäuser, Gästefarmen, Pensionen, Lodges und Game Lodges sowie Camps. Diese Unterkünfte sind in den Ländern des südlichen und östlichen Afrikas qualitativ sehr unterschiedlich – von einfach und rustikal bis sehr hochwertig oder gar luxuriös. Für die staatliche Graduierung mit „Sternen“ existiert keine gemeinsame Grundlage.
Auf Grundlage der staatlichen Graduierung, aber auch auf den persönlichen Reiseerfahrungen der Sachbearbeiter/-innen der „Best of Africa“-Veranstalter und der Kenntnisse der „Best of Africa“-Partner vor Ort, versuchen wir, Ihnen in diesem Katalog eine strukturelle Qualitätseinteilung anzubieten. Wir sind uns dabei der subjektiven Einschätzung durch die beteiligten Mitarbeiter bewusst. Eine einfache Pension mit nur „einem Stern“ kann einen tollen Service bieten, eine luxuriöse Unterkunft mit „fünf Sternen“ dagegen erfüllt vielleicht nicht ganz Ihre Erwartungen. Ein Wechsel des Küchenchefs oder des Managers mitten in der Saison kann sich positiv oder negativ auswirken. Eine letzte Garantie für die dauerhafte Richtigkeit der Qualitätseinteilung kann deshalb nicht gegeben werden.
Die Qualität der Ausstattung, des Services, der Verpflegung und des allgemeinen Ambiente bestimmen den Wert der Unterkünfte. Dabei werden 3 unterschiedliche Symbole in 3 Unterkunftskategorien verwendet. Ein entsprechendes Symbol bedeutet „einfach“, fünf Symbole bedeuten „hochwertig“.

Hotels und Resorts:
Dies sind größere und kleinere Hotelanlagen mit Restaurant und in der Regel mit Schwimmbad. Die Resorts liegen direkt am oder in unmittelbarer Nähe zum Meer bzw. an einem See.

Lodges und Camps:
Diese Bewertung erhalten Unterkünfte, die in aller Regel mehr oder weniger intensive Wildbeobachtungsaktivitäten anbieten. Dazu zählen auch Vogelbeobachtung und naturkundliche Unternehmungen (Beispiel: Ausflüge in die Namib-Wüste oder die Makgadikgadi Pans). Soweit die Unterkünfte dieser Kategorie „im Busch“ liegen, ist nur teilweise elektrischer Strom verfügbar. Bei manchen Unterkünften werden bewusst zur Beleuchtung Petroleum-Lampen und Kerzen eingesetzt – der Romantik und des „Out of Africa feelings“ wegen! Wo ein Telefon fehlt, wird der Kontakt zur Außenwelt durch Funk aufrecht erhalten.

Gästehäuser, Pensionen & Gästefarmen:
Diese Art der Unterkunft bietet in der Regel nur eine begrenzte Anzahl von Zimmern, die auf sehr unterschiedliche Art ausgestattet sind. Oft ist kein Restaurant vorhanden und man erhält auch nur teilweise ein Frühstück. Die Leitung dieser Gästehäuser, Pensionen und Gästefarmen übernimmt der Eigentümer selbst. Gästefarmen in Namibia haben teilweise noch einen aktiven Farmbetrieb und werden oft von den Eigentümern persönlich geleitet. Der Kontakt zu den Farmersleuten ist oft eng. So werden Mahlzeiten im Esszimmer des Farmhauses gemeinsam mit den Eigentümern eingenommen. Der Aufenthalt mit Familienanschluss bietet eine gute Gelegenheit „Land und Leute“ kennenzulernen. Außerdem können Sie von den Haustieren der Eigentümer begrüßt werden.
Reise-Versicherungen
Bitte überprüfen Sie die Gültigkeit Ihrer Auslandskranken- und Gepäckversicherung. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-, einer Reiseabbruch- und einer Auslandskrankenversicherung, sofern diese Versicherungen nicht im Reisepreis enthalten sind. Die Unterlagen erhalten Sie mit Buchungsbestätigung.
Wäscheservice
Viele Unterkünfte bieten bei einem mindestens zweitägigen Aufenthalt einen Wäscheservice an. Liegen die Unterkünfte auf dem Lande oder im Busch, handelt es sich meist um Handwäsche (keine Waschmaschine, keine chemische Reinigung). In vielen Lodges und Camps in Botswana oder Zambia ist daher Unterwäsche vom Wäscheservice ausgeschlossen.
Ein Tag im Busch auf Pirsch
Im südlichen und östlichen Afrika ist in aller Regel die Verpflegung ausgezeichnet, schmackhaft und reichlich. Dies gilt auch für Lodges und Camps im Busch. Bei der ersten Dämmerung wird geweckt, oft mit einem „early tea“. Vor der Abfahrt zur morgendlichen Pirschfahrt mit Sonnenaufgang gibt es Kekse, einen Zwieback mit Kaffee und Tee. Gegen 11.00 Uhr nach Rückkehr steht ein reichhaltiger „Brunch“ (kombiniertes, reichhaltiges Frühstück/Mittagessen) bereit. Danach gibt es manchmal sogar noch ein leichtes, zusätzliches Mittagessen. Nach der Siesta gegen 15.30 Uhr werden Kuchen, Plätzchen, Tee und Kaffee serviert. Gegen 16.00 Uhr wird zur zweiten Pirschfahrt aufgebrochen, die mit einer Nachtpirschfahrt enden kann. Nach der Rückkehr wird ein 3-Gänge-Menü serviert, dem meistens „Drinks“ am Lagerfeuer folgen.
Warum eine private Game Lodge/Camp buchen?
Manche Game Lodges, Lodges und Camps im südlichen Afrika scheinen „teuer“ zu sein, wenn man die Preise pro Nacht sieht. Warum also sollten Sie diese Unterkünfte buchen, wenn es beispielsweise auch preisgünstigere staatliche Camps wie im Krüger Nationalpark und Etosha Nationalpark gibt?
Entscheidend ist, dass Sie von einem Privatunternehmen betreut und umsorgt werden und sich somit auf Qualitätsstandards verlassen können. Bei staatlichen Camps sind diese nicht unbedingt gegeben. Die privaten Unterkünfte sind großzügig, sehr gut und oft luxuriös ausgestattet. Die Verpflegung ist ausgezeichnet und der Service in aller Regel exzellent. Bei den Tierbeobachtungsfahrten werden Sie von gut ausgebildeten, fachkundigen „Rangern“ und Spurenlesern („Tracker”) geführt. Da viele dieser Unterkünfte auf privatem Land oder in Konzessionsgebieten stehen, kann in Absprache mit dem Naturschutz auch im Busch gefahren werden. Buschwanderungen sind möglich. Eine Safari zu Fuß durch den Busch mit einem bewaffneten Ranger ist ein ganz besonderes Erlebnis; man sieht oft interessante Details, die man vom Auto aus schnell übersieht.
In den Nationalparks dürfen Sie als Selbstfahrer die offiziellen Wege nicht verlassen und sind darauf angewiesen, die Tiere von der „Straße“ aus zu beobachten. In den privaten Lodges und Camps ist in aller Regel ein viel intensiveres Tiererlebnis möglich. Die meisten dieser Lodges und Camps liegen mitten im Wildgebiet und kein Zaun hindert das Wild – „Safari“ findet manchmal mitten im Camp statt. Nicht umsonst werden Sie abends vom Personal zu Ihrem Zelt oder Chalet begleitet.
Pirschfahrten im offenen Geländewagen mit leicht erhöhter Position oder in Fahrzeugen mit Ausstelldach ermöglichen ein viel intensiveres Erlebnis als in geschlossenen Fahrzeugen. Sie riechen den Duft des Busches und können die Wildtiere manchmal fast anfassen, wenn diese ganz nahe am Wagen vorbei ziehen.
Viele Lodges und Camps können 14 oder höchstens 24 Gäste unterbringen. Individualität und Aufmerksamkeit sind damit garantiert. Camp- und Lodge-Leitung und die Ranger verstehen sich während Ihres Aufenthaltes als Ihre Gastgeber. Sie verfügen über ein umfangreiches Wissen, was Flora und Fauna anbelangt. Sie kennen die Tiere, ihre Lagerstätten und deren Verhaltensweisen. Sie werden Ihnen das unvergessliche Erlebnis der afrikanischen Wildnis näherbringen. In der Regel sind Sie auch immer mit „Ihrem Ranger und Tracker“ unterwegs, der bald herausgefunden hat, wo Ihre Interessensschwerpunkte liegen, die bei Führungen dann besonders berücksichtigt werden.
Natürlich kann man die Sichtung der „Big Five” (Leopard, Löwe, Elefant, Büffel, Nashorn) in freier Wildnis nicht garantieren - das ist Glückssache.
Nicht zuletzt wirkt sich der Transport für alle Dinge, die einen Aufenthalt im Busch angenehm gestalten, auf den Preis aus. So muss z.B. im Okavango-Delta (Botswana) alles eingeflogen werden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass fast alle Game Lodges, Lodges und Camps, die privat betrieben werden, wegen der Angebote und Leistungen ihren Preis wert sind.
Übliche Fachausdrücke
„Plunge pool“: ist kein Schwimmbad, sondern ein kleines Wasserbecken, in das man steigen kann, um sich zu erfrischen.

„Sala“: ist ein meist mit Stroh gedeckter, kleiner Sitzplatz mit einem Sofa oder einem Liegebett. Eine Sala steht meist an aussichtsreicher Stelle und soll zum Mittagsschläfchen oder zum Ausruhen nach dem Schwimmbadbesuch dienen.

„Premium brands“: In vielen Camps, insbesondere in Botswana, sind fast alle alkoholfreien und alkoholischen Getränke wie Bier, Hausweine und regionale Spirituosen im Übernachtungspreis eingeschlossen, nicht jedoch „premium brands“. „Premium brands“ sind teure ausländische Spirituosen, Liköre, Schnäpse und Champagnersorten, die aus Europa oder Amerika eingeführt werden müssen.

„Boma”: ist ein durch einen Zaun aus Baumstämmen oder Schilfmatten umschlossener Platz im Freien mit einem Lagerfeuer in der Mitte. Dort wird je nach Wetterbedingungen im Kreis um das Feuer das gediegene Abendessen an stilvoll gedeckten Tischen unter dem Sternenhimmel serviert. Es ist etwas ganz Besonderes, den Geräuschen der Wildnis zu lauschen!

„Lapa”: ist ein meistens strohgedeckter, an den Seiten offener Aufenthaltsraum mit Blick auf den Busch oder die Savanne, oft mit kleiner Bibliothek, gemütlichen Sesseln und einem Essbereich.
Gepäckbeschränkung bei Flugsafaris
Wird während einer Reise mit Kleinflugzeugen geflogen, ist in aller Regel pro Person das Hauptgepäckstück auf 12 kg in weicher Tasche beschränkt. Zuzüglich können noch eine normal große Fototasche und ein kleines Handgepäck mitgenommen werden. Ausnahmen sind beim jeweiligen Produkt erwähnt. Koffer mit starrem Rahmen werden in keinem Fall befördert, es sei denn, ein zusätzlicher Flugsitzplatz wird extra bezahlt.
Auflage und Titelbild Afrika-Katalog 2012
© Copyright für einige Bilder mit freundlicher Genehmigung von SA Tourism sowie den Fremdenverkehrsämtern von Botswana, Namibia, Zambia & Kenya.
Ausgewählte Nationalparks im Überblick
Empfohlen von Afrika-Experten und ein Muss für Tier- und Naturliebhaber
Krüger Nationalpark
Lage: Der Krüger Nationalpark ist einer der größten der Erde. Im Süden vom Crocodile Fluss und im Norden vom Grenzfluss Limpopo begrenzt erstreckt er sich über eine Länge von 350 km. Der Great Limpopo Transfrontier Park, der den Krüger Nationalpark einschließt, reicht im Osten bis Mozambique und im Norden bis Zimbabwe; Richtung Osten sind bereits viele Zäune verschwunden und die Tiere können ungehindert umherziehen. In den hochwertigen Lodges der privaten Wildreservate im Westen des Krüger Nationalparks erleben Sie ein „Out of Africa feeling“. Neben den Mopane-Wäldern im Norden und einer niedrigen Buschvegetation im Osten, sieht man in den Regionen Pafuri und Limpopo eindrucksvolle Baobabs. Im Süden stehen Bauminseln und lichte Wälder auf weiten Savannenflächen. Neben der artenreichen Vegetation findet man im nördlichen Gebiet archäologische Fundstellen und historische Schauplätze.
Tierwelt: Insbesondere der südliche und mittlere Teil des Krüger Nationalparks und die privaten Wildreservate sind „Big Five“-Land: Elefant, Löwe, Büffel, Leopard, Nashorn und auch bedrohte Tierarten wie Wildhund und Gepard sind dort heimisch.
Verkehrsmöglichkeiten: Im Gegensatz zu den privaten Reservaten, in denen Sie geführte Pirschfahrten mit erfahrenen Wildhütern unternehmen, dürfen Sie bei Fahrten durch den Krüger Nationalpark die öffentlichen Wege nicht verlassen. Nur an ausgewiesenen Picknick-Stellen und innerhalb der Camps dürfen Sie Ihr Fahrzeug verlassen. Geführte Pirschfahrten im offenen Geländewagen werden frühmorgens, zum Sonnenuntergang und ganztags angeboten. Eine Unterbringung in den staatlichen Rastlagern sowie in den angrenzenden privaten Konzessionen sollte unbedingt vorreserviert werden. Die Zufahrt zu den Camps ist nur nach Sonnenauf- und vor Sonnenuntergang möglich. Die Geschwindigkeitsbegrenzung im Nationalpark liegt bei 50 km/h auf Asphaltstraßen und bei 40 km/h auf Schotterstraßen. Ein normaler PKW ist für den Besuch des Krüger Nationalparks ausreichend.
Etosha Nationalpark
Lage: Der Etosha Nationalpark liegt im Norden Namibias am Rande des riesigen Sandbeckens der Kalahari auf knapp 1000 m Höhe. Das Herz bildet die vegetationslos scheinende Salzpfanne. Nur in den seltenen niederschlagsreichen Jahren, wie etwa im Frühjahr 2011, füllt sich die Pfanne mit ein wenig Wasser und ist dann eine der wichtigsten Flamingobrutstätten im südlichen Afrika. Diese Salzpfanne ist umgeben von Gras- und Dornbuschsavannen, Mopane- und Trockenwald.
Tierwelt: Die sogenannten „Pads”, Staub- und Schotterstraßen führen zu mehr als 30 natürlichen und künstlichen Wasserstellen. In der Trockenzeit von etwa Ende April bis Dezember sind die Wildtiere auf diese Wasserlöcher angewiesen, wodurch das Beobachten und Fotografieren sehr begünstigt wird. Neben den bekannten großen afrikanischen Säugetieren wie Elefant, Zebra und Giraffe sind auch viele Antilopenarten hier beheimatet, wie die für Namibia typische Oryx-Antilope sowie 340 verschiedene Vogelarten. Einige botanische Besonderheiten wie der Zauberwald (Moringabäume) bei Okaukuejo sind ebenfalls sehenswert.
Verkehrsmöglichkeiten: Das Wegenetz im Nationalpark kann mit normalem PKW befahren werden. Das Verlassen der Fahrzeuge ist, außer an ausgewiesenen Rastplätzen und in den Rastlagern, nicht gestattet. Der westliche Teil des Parks darf nur in Begleitung registrierter Reiseführer besucht werden oder von Gäste mit einer Reservierung für das Dolomite Camp. Neben Tagesbesuchen kann im Nationalpark in den 5 staatlichen Unterkünften „Okaukuejo”, „Halali”, „Namutoni”, „Onkoshi" und „Dolomite" übernachtet werden. Wegen der begrenzten Kapazitäten wird eine Vorreservierung dringend empfohlen. Seit 2006 muss bei jeder Buchung sofort eine Anzahlung von 10% ohne Rückerstattung geleistet werden. Außerhalb des Nationalparks stehen zahlreiche private Unterkünfte mit sehr hohem Qualitäts- und Servicestandard zur Verfügung.
Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 60 km/h. Die Eingangstore schließen etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang.
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