Reisefinder
 
Unsere Reisegruppe
Sanddünen
Tierwelt Namibia
Maultier Trekking Fish River

 

Reisebericht der 12-tägigen Gewinnerreise nach Namibia von Heide Weigele

Reisetermin: 13.- 25.April 2011

Reiseverlauf: Flüge mit Air Namibia nach Windhoek, 1 Übernachtung in Windhoek, , 3 Tage Maultier Trekking durch den Fish River Canyon, weitere Übernachtungen in verschiedenen Lodges der Gondwana Kollektion inklusive verschiedenen Game Drives

 

Alles in allem ein wahnsinnig tolles Erlebnis in einem herrlichen Land, in dem ich sicher nicht das letzte Mal war!

Schon am Frankfurter Flughafen gab es die erste Überraschung, ein Sektempfang. Meine Vorfreude war riesig und als ich dann zum ersten Mal den Afrikanischen Kontinent betreten durfte war ich sehr gespannt, was mich erwarten würde.

 

Gut gelandet und von unserem Guide in Empfang genommen starteten wir Richtung Windhoek und sahen schon auf den ersten Kilometern etliche Wildtiere- ein schöner  Vorgeschmack auf die nächsten Tage. In Windhoek machten wir eine kleine Stadtrundfahrt, die mir einen ersten positiven Eindruck der Hauptstadt Namibias vermittelte.

 

Jetzt machten wir uns auf den Weg zur ersten Lodge- dem „ Kalahari Farmhouse“, das nebenbei ein Selbstversorgungszentrum ist, von wo aus  Fleisch, Käse usw. an einige andere  Lodges der Gondwana Kollektion geliefert werden. Auf den ersten Blick dachte ich,  ich sei im Paradies gelandet, im Nachhinein wurde mir aber klar, dass es in diesem Land wohl nicht nur ein „Lodge-Paradies“ gibt.

 

Gegen Abend starteten wir dann zum „ Dune –Drive“ mit einem offenen Landrover und ich war sehr erstaunt wie viele verschiedenen Wildtiere war sahen. Angefangen von Kudus, Gnus, Zebras über Strauße, Oryx, Springböcke bis hin zu einem Namibischen Tausendfüßler. Zum traditionellen „Sundowner“ bei Sonnenuntergang, einem Gin-Tonic, der anscheinend als Malaria-Prophylaxe dient, hielten wir an einem schönen Aussichtspunkt und genossen das herrliche Licht, die tolle Dünenlandschaft, die Weite, die Tiere und natürlich den „Sundowner“ selbst.

 

Nach einem morgendlichen Bad im Pool und einem leckeren Frühstück, das es im Übrigen in jeder Lodge gab, machten wir uns auf den Weg zum Einstieg der Muli-Trekking Tour im Fishriver-Canyon. Vorneweg- so etwas Geniales hab ich noch nie erlebt! Die nächsten drei Tage waren das reinste Abenteuer! Wir wurden zum „Horse-Shoe-Camp“ gefahren, wo unsere Mulis schon auf uns warteten und Simon und Matthias, die sich um die Mulis und unser Wohl bestens gekümmert haben, bereits ein leckeres Essen auf dem Feuer gezaubert hatten. Beim Blick in den Canyon war ich sprachlos- übrigens nicht das einzige Mal auf dieser Reise- das sollte man wirklich gesehen haben! Auf unseren Wunsch hin übernachteten wir unter freiem Himmel und bestaunten den gewaltigen Sternenhimmel.

 

Am nächsten Morgen ging die Wanderung los, Natur Pur und sehr abenteuerlich waren unsere Flussdurchquerungen, aber alles kein Problem, Manilow und Jens- unsere Guides- kannten sich bestens aus und ich fühlte mich, obwohl wir fern ab jeglicher Zivilisation waren, sicher. Auch die beiden nächsten Camps waren etwas ganz Besonderes und so hatte ich wirklich Mühe die vielen schönen  Eindrücke dieser Tour zu verarbeiten.

 

An den folgenden Tagen waren wir wieder in Lodges untergebracht. Jede Lodge hatte ihren eigenen Stil und ein tolles Ambiente, das Essen war sehr reichlich und hervorragend, die Pools erfrischend und die Sehenswürdigkeiten   in der jeweiligen Umgebung sehr sehenswert. So waren wir beispielsweise im Gondwana  Namib Park, haben beeindruckende Dünen gesehen und auch bestiegen und gleichzeitig das Gefühl einer unendlichen Weite erlebt. Außerdem sahen  wir den Sesriem Canyon, das  Diamanten Sperrgebiet, wo wir die Diamantensiedlung Kolmannskuppe besuchten, die heute eine Geisterstadt ist. Weiter ging es an die Atlantikküste in den Hafenort Lüderitz und dann wieder Richtung Windhuk, wo wir die letzte Nacht verbrachten. In Namibia sind auch  lange Fahrtstrecken ein spannendes Erlebnis, denn auch wenn gerade mal kein Wild zu sehen ist, die Landschaft ist atemberaubend und es wird garantiert nie langweilig.

 

Nicht zu vergessen sind natürlich auch die zahlreichen „Game-Drives“  auf denen wir sehr viele interessanten Tiere und Landschaften sahen und die Tradition des „Sundowners“  in einer wunderschönen Abendstimmung genießen durften.

 

Alles in Allem ein wahnsinnig tolles Erlebnis in einem herrlichen Land, in dem ich mit Sicherheit nicht das letzte Mal war!

 

 

  Seite empfehlen    zum Seitenanfang